Industrie 4.0 - Sensorentwicklung und Smart Maintenance

In diesem von der EU geförderten Projekt arbeiten Industrieunternehmen und Forschungseinrichtungen gemeinschaftlich an der Verbesserung von Sicherheitsbauteilen für den Brandschutz. Mittels Smart Maintenance, Industrie 4.0 und eigens dafür entwickelter, produzierter und vermarkteter Sensortechnologie soll ein Beitrag zur besseren Sicherstellung der Funktionalität geleistet werden.

Elemente im baulichen Brandschutz unterliegen gesetzlichen Anforderungen. Hierzu gehören regelmäßige Prüfungen, die durch qualifiziertes Personal durchzuführen und zu dokumentieren sind. Brandschutzelemente, die häufig betätigt werden (z.B. Stahldrehtüren), unterliegen besonderem Verschleiß. Es kann vorkommen, dass zwischen den vorgeschriebenen Prüfintervallen Schäden auftreten, die dazu führen, dass die Brandschutzfunktion des Elements nicht mehr gegeben ist.

Ziel des Projekts ist, technische Hilfsmittel zu entwickeln, die den Verschleiß der Brandschutzelemente nach jeder Betätigung ermitteln und so ermöglichen, den Ausfall mindestens sofort zu erkennen und möglichst vorherzusagen, um zu jedem Zeitpunkt zu geringsten Kosten vollständigen Brandschutz sicherstellen zu können.

Hierzu werden Sensoren und Übertragungstechniken erforscht, die es erlauben, auch wenig kostenintensive, aber zahlreiche Brandschutzelemente dauerhaft wirtschaftlich zu überwachen.

Das Kooperationsprojekt ist ein gemeinschaftliches Vorhaben von:

  • Stöbich technology GmbH
  • Beeware GmbH
  • Protronic Innovative Steuerungselektronik GmbH
  • Institut für Elektrische Informationstechnik
  • Institut für Software und Systems Engineering
  • Institut für Polymerwerkstoffe und Kunststofftechnik

Im Clausthaler Zentrum für Materialtechnik (CZM) ist das Projekt im Forschungscluster „Polymersysteme, Mikrosensorik und Biologisierung“ angesiedelt und schärft damit das Forschungsprofil sowie die inhaltliche Ausrichtung.

Das Projekt wird durch das Niedersächsische Innovationsförderprogramm für Forschung und Entwicklung in Unternehmen gefördert. Ein herzlicher Dank gilt dem Projektträger und allen Förderern und Unterstützern.

EFRE Förderung für die niedersächsischen Regionen.

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanziert.

Ansprechpartner:

Thorben Ziemer, M.Sc.

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Tel.: +49 5323 72-4964
E-Mail: ziemer@iei.tu-clausthal.de

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